#123 Neujahrsfolge 2021

Transformations - Inspiration

Das ist die erste Folge des Jahres 2021. Sie erscheint am 01. Januar und ist damit eine echte Neujahrsfolge. Dementsprechend widme ich diese Folge dem Beginn eines neuen Jahres... 

 

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In dieser Folge:

  • was es bedeutet, einer Herausforderung ohne Referenz gegenüberzustehen
  • wie wir in solchen Fällen Lösungen kreieren können und was es dafür braucht
  • welche Rolle die eigene innere Haltung spielt
  • wie 2021 zu einem Jahr werden kann, an das du gerne zurückdenken wirst

 

Ich möchte dir mit dieser Folge ein wenig Anregung geben, ähnlich wie in der letzten, vorangegangenen Folge, um dich ganz bewusst auszurichten und um dir noch einmal ganz bewusst ein Herz zu fassen, dein Leben zu gestalten und deinem tiefen, inneren Anliegen zu folgen. Ich freue mich, wenn du das, was du in dieser Folge für dich entdeckst, teilst, z.B. in der Transformationsinsel, meiner geschlossenen Facebookgruppe oder auch bei Instagram oder unter dem Video oder wo auch immer du dem Podcast lauschst. Falls du mich dabei gerne sehen möchtest, sei noch erwähnt, auf YouTube findest du ihn im Videoformat mit Bild. Nun viel Freude und Inspiration beim Lauschen. Ich freue mich von Herzen, dass du dir Zeit nimmst zu lauschen, dass du dir einen Moment nimmst, in dem du dir selbst begegnest und dass du diesen Moment dazu nutzt, das Jahr 2020 zu einem würdevollen Abschluss zu bringen und dich vorzubereiten und auszurichten auf ein neues Jahr 2021, das für dich, so hoffe ich, ganz viel Helles und Wohltuendes bereithält. Mit dieser Neujahrsbotschaft möchte ich dich herzlich einladen, dich an etwas Wichtiges zu erinnern. Dieses Video, diese Botschaft hat die Absicht, verfolgt das Anliegen, dass du dich berührst. Ich möchte dich einladen, berührt zu sein, von einer tiefen Wahrheit in deinem Inneren, die dir vielleicht besonders in diesem vergangenen Jahr, ein bisschen abhandengekommen sein mag. Es ist die tiefe Wahrheit, dass du wichtig bist, dass du einen Unterschied machst. Dass das, was du in deinem Inneren und im Außen gestaltest, einen Beitrag dazu leistet, wie dein Inneres sich entwickelt, entfaltet, sich anfühlt und wie dieses große Äußere, unsere gemeinsame, kollektive Ebene sich weiterentwickeln wird. Ich möchte zunächst ein klein bisschen über das vergangene Jahr und die besondere Herausforderung dieses so speziellen Jahres erzählen und ich möchte dir zum anderen ganz viel berührenden Impuls geben, wie du das neue Jahr als eine Chance betrachten kannst. Ich möchte Zuversicht in dir berühren, ich möchte gerne Lust in dir erwecken, dieses kommende Jahr zu gestalten, ganz davon abgesehen, wie es dir jetzt im Moment geht, wie es dir in der letzten Zeit ging, oder was du befürchtest, wie es dir vielleicht in der nahen Zukunft gehen könnte.

2020 hat so vieles sichtbar gemacht

Das Jahr 2020 war vermutlich für fast jeden Menschen dieses Planeten ein außerordentliches Jahr. Auf so vielen Ebenen. Ein herausforderndes Jahr, ein sehr konfliktreiches Jahr. Für viele von uns ein enorm lehrreiches Jahr, aber auch ein ernüchterndes, für manche schockierendes, für manche traumatisierendes Jahr. Wir sind in einer Gemengelage unterwegs gewesen in diesem Jahr, die an Komplexität vermutlich kaum zu überbieten ist. In einer so hoch globalisierten Welt sind wir doch alle irgendwie auf unseren Inseln und in unseren Systemen Einzelkämpfer*innen. So vieles wurde und wird noch immer in dieser Zeit und eben im vergangenen Jahr sichtbar für uns und im Grunde für alle. Etwas, was in diesem Jahr besonders herausfordernd und wie ich finde herausragend war, ist die Herausforderung, dass wir Wertekonflikte vor die Nase gehalten kriegen. Sowohl ganz individuell in unseren engen Beziehungen, in uns selbst manches Mal, aber auch im Großen, auf der ganz großen Bühne. In dieser Pandemie, die sich dieses Jahr über unseren Globus erstreckt hat, wird sehr viel sichtbar. Wir können anhand der Bewegungen, die die sogenannte Pandemie ausgelöst hat, sehr vieles über unsere globalen, nationalen, klein individuellen, irgendwie systemischen Werte herausfinden. Wir konnten sehen, dass einerseits zwar Gesundheit ein sehr hohes Gut ist, dass aber andererseits Geld und Angst die Welt zu regieren scheinen. So unglaubliche Ungerechtigkeiten wurden sichtbar durch diese Bewegungen. Während wir versuchen, Dinge zu retten, Dinge aufrecht zu erhalten, sehen wir in unserer komplexen globalen Welt, dass an anderen Stellen genau deswegen Menschen verhungern. Wie egozentrisch unsere Welt ist, sehen wir an unserer Berichterstattung, an der Ausrichtung unseres Fokus‘. Wie wenig wird zurzeit über den Klimawandel gesprochen, wann hast du das letzte Mal gehört, wie viele Menschen im Mittelmeer ertrunken sind? Wie sehr dominiert die Angst gerade unser kollektives Bewusstsein? Ich möchte dieses Video nicht nutzen, um schwarz zu malen oder um auf Missstände aufmerksam zu machen, sondern ich möchte es nutzen, um auf Wesentliches aufmerksam zu machen, damit wir eine Chance haben, etwas Gutes daraus zu machen. Anhand der Ungerechtigkeiten, die wir in der Welt zurzeit wirklich klar und transparent beobachten können, entstehen große, moralische und ethische Fragen. Wir sind herausgefordert, diese ethischen und moralischen Fragen irgendwann zu lösen. Hinter dem Bedürfnis nach Kontrolle, hinter dem Bedürfnis, es richtig zu machen und irgendwelche alten oder gewohnten Konstrukte aufrechtzuerhalten, warten ethische und moralische Fragen auf Beantwortung. Sie werden auch noch warten, nachdem ein Virus vielleicht unter Kontrolle ist, oder sich wieder verabschiedet hat. Diese ethischen und moralischen Fragen werden sicher auch nicht weniger werden. Warum erzähle ich dir das heute, hier und jetzt? Warum ich dir das erzähle, erkläre ich dir in ein paar Augenblicken. Zunächst möchte ich noch einmal kurz auf das Jahr zurückblicken.

Herausforderung / Erfahrung ohne Referenz

Die Erfahrungen, die wir kollektiv gemacht haben, die dich vermutlich auch individuell beschäftigt oder belastet haben, sind zu einem großen Teil Erfahrungen ohne Referenz. Wir haben kollektiv wenig Erfahrungen mit globalen Infektionsgeschehen, mit Pandemien. Wir haben innerlich keine Referenz, auf die wir zurückgreifen können. Unser Gehirn, unser Geist, unser Unterbewusstsein und auch unser Körper ist mit einer solchen Herausforderung per naturam erst mal überfordert. Normalerweise ist es so, dass wir in großen Stresssituationen, wo der Druck hoch ist, wo Angst und derartige Emotionen eine Rolle spielen, auf ganz alte Referenzen zurückgreifen, auf alte Muster. In einer Situation, für die es noch keine Referenz gibt, wird trotzdem auf etwas Altes zurückgegriffen, nämlich auf das, was wir zumindest als rettend wahrnehmen können. Das bedeutet anders gesagt, dass in den Momenten, wo wir keine Referenz in unserem Inneren haben, also keine souveräne oder selbstbewusste Antwort auf eine ängstigende Situation, dass in genau diesen Momenten etwas Tieferes getriggert wird. Wir müssten eigentlich neues lernen, wir müssten kreative Lösungen finden, mit einem offenen Geist, mit einem weiten Bewusstsein, mit einem wachen Sinn. Was aber passiert, wenn Druck und Stress da sind, ist ,dass wir in genau diesen Momenten darauf keinen Zugriff haben. So werden unsere archaischen Muster getriggert. Dann haben Angst oder Machttendenzen in uns selbst eine große Chance. Über Macht versuchen wir zu kontrollieren, mit der Angst versuchen wir zu fliehen oder zu kämpfen. Das ist also eine Herausforderung. Keine Referenz, aber eine herausfordernde Situation. Das, was wir in diesen Momenten tun müssen, wozu wir kommen müssen, ist, dass wir beginnen uns zu beruhigen, Abstand zu nehmen und kreativ zu werden. Wir brauchen kreative Lösungen für individuelle Situationen, vielleicht sogar für Lebenskonzepte. Wir brauchen für unser größeres Ganzes die Fähigkeit, in eine Metaebene zu gehen und uns das ganze Geschehen von weiter weg anzuschauen. Solange wir im Geschehen fokussiert sind auf das Problem, können wir den Blick nicht weiten, um zu lernen. Vielleicht kannst du ahnen, dass das, was ich hier gerade zusammenfasse an Prinzipien und Impulsen, übertragbar ist auf jede Situation in deinem Leben, in der du etwas Neues lernen musst, um weiterzukommen. Deswegen bin ich zuversichtlich, was unsere Zukunft und das kommende Jahr betrifft.

Was es braucht, um kreative Lösungen finden zu können

Wie kann es gelingen, kreative Lösungen zu finden, für das sogenannte Problem, um das es gerade geht? Wie kann es gelingen, weiter weg zurückzutreten und mit einem weiteren Blickwinkel auf das Geschehen zu schauen? Wie finden wir Lösungen für diese Herausforderung? Und wie findest du Lösungen für all die Herausforderungen in deinem Leben, die dir das Leben schenkt und an denen du wachsen und dich weiterentwickeln kannst? Was brauchen wir für gute Lösungen? Was brauchen wir, um gute Lösungen zu finden, was brauchen wir, um auch unter Druck wachsen und uns entwickeln zu können? In meinem Empfinden braucht es dafür zwei Dinge. Zum einen eine Vorstellung davon, wie wir leben wollen. Ein Bild davon, eine innere Wahrnehmung oder eine Vision davon, wie wir leben wollen. Zum anderen eine innere Haltung, mit der wir das gestalten. Ich mag dir gerne erzählen, wieso diese zwei Dinge in meinen Augen wichtig sind.

Wie möchtest du leben?

Wenn wir etwas gestalten wollen, ist es äußerst hilfreich, wenn wir ein inneres Bild davon haben, wie es sein soll. Unsere Energie folgt der Absicht. Unsere Wahrnehmung folgt unserem Fokus. Unsere Gedanken formen sich auf das oder durch das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit, bewusst oder unbewusst lenken. Wir haben ein ganz großes, machtvolles Werkzeug in uns, wenn wir bewusst mit unserer Gestaltungskraft umgehen. Ich möchte hier tatsächlich die Frage stellen, wie möchtest du leben? Damit meine ich nicht: Möchtest du ein Haus mit Pool, möchtest du 5 Kinder oder was auch immer, sondern ich möchte dich mit dieser Frage inspirieren nachzudenken, wer du sein möchtest. Wer möchtest du sein in deinem Leben. Möchtest du die Person sein, die optimistisch, zuversichtlich, positiv, verbunden, freundlich und ausgerichtet ist? Möchtest du jemand sein, der kämpft? Möchtest du jemand sein, der seine Stimme erhebt? Der andere wachrüttelt? Möchtest du jemand sein, der tröstet und Frieden bringt? Möchtest du jemand sein, der beobachtet, Dinge zusammenfasst, Menschen einen Funken Bewusstsein schenkt? Möchtest du die Person sein, die es endlich ernst nimmt, sich selbst zu heilen, für sich selbst einzustehen? Wer möchtest du sein in diesem kommenden Jahr, in dieser speziellen Herausforderung? Wer möchtest du sein? Möchtest du die Person sein, die gesteuert ist von ihren unverarbeiteten, unbewussten, biografischen Geschichten? Die gesteuert ist von ihren nicht gesehenen, nicht versorgten, versehrten Anteilen? Oder möchtest du die Person sein, die all diese Anteile mit alledem was dort ist, wahrnimmt und dem zugewandt ist, um es zu transformieren? Diese Frage meine ich wirklich ernst. Es ist eine große Frage. Sie ist eine Frage, die wir uns immer wieder stellen können. Ich finde, es ist eine Frage, die wir uns wert sein dürfen, uns immer wieder zu stellen. Wer möchte ich sein?

Welche Rolle spielt die innere Haltung?

Deine innere Haltung spielt eine enorm große Rolle für dein Leben. Deine innere Haltung ist deine Haltung, mit der du dich in der Welt positionierst. Deine innere Haltung enthält deine Wertvorstellungen. Sie enthält deine Weltsicht. Wie siehst du die Welt? Wie siehst du die Menschen? Deine innere Haltung ist geprägt durch deine, wie eben erwähnt, Werte, denen du dich innerlich verpflichtest, weil sie dir am Herzen liegen, sodass du eine integre Person sein kannst. Eine innere Haltung ist also etwas, von wo aus wir in die Welt blicken. Unsere innere Haltung ist die Ebene oder die Instanz, von der aus sich unsere Verhaltensweisen ableiten. Du wirst dich deiner inneren Haltung gemäß verhalten. Wenn du keine bewusste innere Haltung hast, wirst du dich unbewusst verhalten. Wenn du eine innere Haltung verfolgst, in der die Würde eines Menschen und die Würde von dir selbst eine große Rolle spielen und hohe Werte sind, dann wirst du dich würdevoll verhalten. Dann wirst du die Würde in anderen achten. Deine innere Haltung bestimmt und beeinflusst in einem ganz hohen Maße, wie du dich verhältst. Deine innere Haltung beeinflusst auch in sehr großem Maße, wie deine Gedanken sich formen. Deine innere Haltung bestimmt oder formt mit, wie du dich selbst in der Beziehung zu dir selbst wahrnimmst. So mag ich dich einladen, dich zu Beginn dieses neuen, frischen Jahres, damit zu beschäftigen. Nimm dir Zeit dich zu fragen, in was für einer inneren Haltung du bisher durch die Welt gehst. Welche innere Haltung dein Leben bisher geprägt hat, und erlaube dir eine innere Haltung zu entwickeln, die dir wirklich bewusst ist und von der aus du jeden Schritt in deinem neuen Jahr erleben oder auch planen kannst. Wenn du eine innere Haltung hast, die bewusst ist und wenn es dir gelingt, eine Vorstellung davon zu entwickeln, wer du sein möchtest, dann bin ich mir sicher, dass du ein Jahr gestalten kannst, in dem du immer wieder berührt sein wirst, von deinem eigenen Inneren, von deiner eigenen inneren Weisheit, von deiner eigenen inneren Würde, von dieser tiefen, ursprünglichen Instanz in dir, die dir ein Gefühl davon vermittelt, wie es eigentlich sein sollte, in diesem Leben, in deinen Beziehungen, in dieser Welt. Ich bin mir sicher, dass du mit einer bewussten inneren Haltung, in der deine Werte und dein Selbstbild einen hellen, und lichtvollen Platz bekommen, ein Jahr gestalten kannst, in dem du erlebst, dass du wächst und dass du heilst, egal wie herausfordernd, vielleicht auch schwierig oder sogar bedrohlich es sich manchmal anfühlen wird. So mag ich dich einladen, zum Abschluss meines kleinen Impulses, dir einen kleinen Trick zu Herzen zu nehmen. Vielleicht klingt das so groß, „Finde eine innere Haltung, finde die Vision oder das Bild davon, wie du leben möchtest, wer du sein möchtest.“… Es gibt eine Brücke, die uns das leichter macht, all das zu finden, all das zu festigen und dabei flexibel und lernbereit zu bleiben. Diese Brücke oder dieser kleine Trick besteht darin, niemals aufzuhören, zu fragen. Ich mag dich einladen, höre nie auf zu fragen. Bleibe neugierig und interessiert. Folge deinen Fragen und die Antworten werden dich öffnen in deinem Geist, in deinem Herzen. Die Fragen führen dich zu den Antworten, die dir eine weitere Tür öffnen zu deinem tiefen Inneren, zur Heilung deiner Anteile, zum Transformieren deiner Biografie und zum Gestalten der Welt, in der du gerne leben möchtest. Also sei eingeladen, höre niemals auf zu fragen, halte dein Herz offen, um empathisch zu sein mit dir selbst und mit anderen. Erlaube dir, berührbar zu bleiben, auch wenn Situationen herausfordernd sind und vergiss nicht, dass du in diesem großen Ganzen einen wirklichen Unterschied machst. Ganz gleich ob du das glauben kannst oder nicht. Wie du in dieser Welt bist und dass du in dieser Welt bist ,macht einen Unterschied, vergiss das bitte nie.

Shownotes:  

 

 

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Ich wünsche dir viel Freude und Inspiration beim Lauschen. Ich freue mich riesig über Kommentare (z.B. auf Instagram @kreativetransformation), in denen Du teilst, was Dich in dieser Folge berührt hat. Ich freue mich sehr, dass wir verbunden sind!

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