#122 10 Fragen zum Jahresausklang

Transformations - Inspiration

Das ist die Jahresabschlussfolge, des Jahres 2020 und sie erscheint am 25.12.2020, also an Weihnachten. Daher hoffe ich von Herzen, dass du es richtig schön gemütlich hast und dass du eingekuschelt, vielleicht bei etwas Kerzenschein, diese Zeit für dich genießt...... 

 

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In dieser Folge:

  • habe ich viele spannende, inspirierende Fragen für dich als Unterstützung zum Jahresabschluss und zur Neuausrichtung
  • verneige ich mich vor dir

 

In dieser Folge möchte ich dir Inspiration geben, ein wenig auf das vergangene Jahr zurückzuschauen. Ich möchte dich einladen, dich mit ein paar Fragen zu beschäftigen. Diese Fragen sind tiefgehende Fragen, die dich dazu einladen, dir Zeit zu nehmen zum Reflektieren und um dich neu auszurichten. Ich werde dir all die Fragen hier erläutern. Warum ich sie stelle und was sie für einen Hintergrund haben. Du findest all die Fragen unter diesem Blogartikel noch einmal aufgelistet, sodass du sie dort noch einmal gesammelt findest, um dir Zeit zu nehmen, dich hinzusetzen und zu schreiben.

Ausklang und Ausrichtung

Übergänge sind etwas Wichtiges. Unser Leben ist durchzogen von Veränderungen und von Wechseln. Wenn Übergänge zu schnell gehen oder unbewusst vonstattengehen, dann kann es sein, dass es uns schwerer fällt, das Alte abzuschließen und das Neue zu gestalten oder zu empfangen. Auch deswegen möchte ich diese Folge dem Übergang widmen, dem Ausklang und der Ausrichtung. Zunächst aber möchte ich diese Gelegenheit nutzen, einmal kurz persönliche Danke zu sagen. In diesem Jahr ist meine „Community“, die Gemeinschaft der HörerInnen sehr gewachsen. Ich habe sehr wertvolle Erfahrungen gesammelt in diesem Jahr, in unterschiedlichsten Bereichen. Ich glaube, ich habe selten so viel gelernt, wie in diesem Jahr. Ich habe auch meine Grenzen gespürt und neue Grenzen kennengelernt. Ich habe neue Räume geöffnet und viele Geschenke empfangen. Ich habe ein herausforderndes Jahr erlebt, sowohl in persönlichen Ebenen als auch im Bezeugen der Menschen, die sich mir anvertrauen. Ich danke dir dafür, dass du meinem Podcast lauschst. Ich danke dir dafür, dass du meinem Anliegen, für das ich alles, was ich tue, tue, für das ich meine Lebensenergie mit Freude einsetze, einen Sinn gibst. All das würde keinen Sinn ergeben, wenn meine Worte bzw. meine Botschaft, also mein Anliegen niemanden erreichen würde. Es ist meine große Vision, mein großes Herzensanliegen, Menschen etwas zu zeigen, was sie unterstütz, in ihre eigene Kraft zu kommen. Was sie unterstützt, sich selbst und andere besser zu verstehen und dadurch in Wohlwollen, in Mitgefühl und in Verbundenheit zurückzufinden. Dass du da bist, dass du lauschst, dass du vielleicht schon jemandem etwas anders begegnet bist als bevor du diese Informationen aus meinem Podcast gehört hast, das macht mich glücklich. Mein Podcast wird jetzt ungefähr 2 Jahre alt. In diesen zwei Jahren haben mich täglich mehr Botschaften erreicht von Lauschenden. Jede einzelne Botschaft, die mich erreicht, berührt mich im Herzen. Es berührt mich zu hören, dass durch die Informationen, die über meinen Podcast nach außen strahlen, Menschen beginnen, sich anders zu begegnen. Ich würde es mir so wünschen, dass dieses Wissen, das ich auf dieser Ebene heraustrage, sich auf vielen anderen Ebenen weiterverteilt und wir so, wie gesagt, zu mehr Wohlwollen, Verbundenheit, Empathie und Frieden gelangen. Mein allerherzlichstes Dankeschön an dich, für dein Lauschen, für dein Dasein, für das nach Innen nehmen, für das in dir bewegen und für das von dir aus in die Welt tragen der heilsamen Impulse. Ich habe, wie angekündigt, Fragen für dich vorbereitet, mit denen du dieses Jahr reflektieren kannst und dich ausrichten kannst auf das kommende. Es sind 10 Fragen, für die ich dir empfehlen möchte, dich gemütlich hinzusetzen und die Antworten, die aus deinem Inneren kommen, aufzuschreiben. Jetzt sei aber eingeladen zunächst einmal zu lauschen, denn ich möchte dir die Hintergründe zu diesen Fragen erläutern.

Was war die für dich größte Herausforderung in diesem Jahr 2020?

Vermutlich wird es für uns alle ein Jahr gewesen sein, das viele und reichhaltige Herausforderungen bereitgehalten hat. Ich mag dich einladen dich zu fragen, was war für dich die größte Herausforderung? Diese Frage hat einen Sinn, der sich darauf bezieht, dass jede Herausforderung, die wir im Leben, vom Leben an uns gestellt bekommen, eine Lernaufgabe für uns darstellt. Wenn wir etwas als eine Herausforderung empfinden, dann erleben wir etwas, woran wir lernen dürfen. Herausfordernd ist das für uns, worauf wir innerlich noch keine klare Antwort haben. Etwas Routinemäßiges, etwas Gewohntes ist für uns nicht herausfordernd. Etwas, was uns sehr herausfordert, ist eine Lernaufgabe. Wenn uns etwas überfordert, dann erleben wir eine Herausforderung, der wir gegenüber nicht genug Kraft oder Resilienz haben, um an ihr lernen zu können. Wenn wir überfordert sind, geraten wir in Stress, dann brauchen wir Hilfe. Ich frage dich hier also nach der größten Herausforderung. Nach dem, wo du das Gefühl hattest, hier habe ich wirklich zu tun gehabt und vielleicht auch immer wieder das Gefühl der Überforderung verspürt, aber ich habe etwas gelernt. In der Frage nach der größten Herausforderung steckt also die Frage nach der größten Lernaufgabe. Wenn du dich dieser Frage widmest, dann wirst du etwas darüber erfahren, was du zur Zeit lernst, was du in diesem Jahr gelernt hast und woran du gerade wächst. Etwas Herausforderung oder Lernaufgabe zu nennen, ist eine andere Qualität, als etwas Problem zu nennen. Eine Herausforderung nehmen wir an. Einem Problem müssen wir uns stellen. Wenn du deine Herausforderungen und Lernaufgaben annimmst, dann hast du eine Chance, wirklich zu wachsen und etwas Neues zu lernen. Deswegen diese Frage.

Was ist die größte Angst, der du begegnet bist?

Welche Angst in dir wurde berührt? Was ist die größte Angst, die du in diesem Jahr erlebt hast? Frage dich dann im gleichen Zuge, was war deine Reaktion auf diese größte Angst? Die Frage nach der größten Angst, soll dir ins Bewusstsein holen, was dich in diesem Jahr vielleicht ganz offensichtlich oder auch subtil immer wieder im Griff gehabt hat, oder dich vielleicht sogar beherrscht hat. Unsere Ängste bewusst zu haben, uns über unsere Ängste bewusst zu sein, ist sehr wichtig, um mit ihnen umgehen zu können. Häufig reagieren wir mit Gefühlen von Angst oder Stress, ohne dass wir benennen können, was eigentlich die Angst genau ist, was sie beinhaltet. Das sind oft diffuse Gefühle von Stress, Unruhe, Getrieben sein, mangelnder Ruhe, einem hochgefahrenen sympathischen Nervensystem und all den Symptomen die damit, also mit echtem Stress, einhergehen. Sobald wir unsere Angst benennen können, gibt es eine andere Art Verarbeitung dieser Gefühlslage und des Zustandes und der Körperreaktion. In dem Moment, wenn wir etwas klar benennen können, beginnt unser ganzes Wesen automatisch kreativ nach Lösungen zu suchen. Das heißt, das Bewusstmachen einer Angst, kann uns helfen aus der Angststarre, aus der Untererregung im Nervensystem oder aus der Übererregung herauszufinden. Deswegen sei eingeladen, frage dich, was war die größte Angst, der du begegnet bist, was war deine Reaktion darauf? Hast du mit einem übererregten Nervensystem reagiert oder mit einer Unterwerfung und Starre? Vielleicht auch mehreres. Mache dir das bewusst. Dann kannst du die nächste Frage anschließen…

Welche alten Themen wurden in diesem Jahr in dir berührt?

Auch das ist eine Frage, die dazu dient, dein Bewusstsein zu erhöhen und dir bewusster zu werden, was in dir eigentlich los war in diesem Jahr. Dieses Jahr hat so viel extraordinäre Herausforderungen an uns gestellt, dass mit Sicherheit in allen von uns irgendwelche Ängste berührt wurden, wir irgendwie reagieren mussten und auch alte Themen darin berührt wurden. Immer, wenn wir Angst erleben oder uns sehr stark herausgefordert, bis überfordert fühlen, werden alte Muster aktiv. Deswegen mag ich dich einladen, reflektiere, welche alten Themen, also welche in dir noch nicht ganz gelösten Themen, in Form von Mustern, Reaktionsweisen, inneren Wahrnehmungen oder Bewertungen, wurden in dir getriggert? Wenn dir das bewusster wird, wird es einfacher zu differenzieren, was gehört zu diesem Jahr und was gehört zur Vergangenheit.

In welcher Haltung bist du diesen Herausforderungen begegnet?

Du wirst alldem, was in diesem Jahr geschehen ist, mit einer gewissen inneren Haltung begegnet sein. Vielleicht ganz bewusst, vielleicht eher unbewusst. Eine innere Haltung, mit der man diesen Herausforderungen begegnen kann, ist z.B. eine Haltung der Gelassenheit oder eine Haltung der Beunruhigung, des Misstrauens, der Alarmiertheit, eine Haltung der Zuversicht. Mit was für einer Haltung bist du durch dieses Jahr gegangen? In was für eine Haltung bist du vielleicht hineingeraten, durch die Herausforderungen dieses Jahres? Hier mag ich dich einladen, das was du herausfindest, nicht zu bewerten. Schau‘ einmal, welche innere Haltung in diesem Jahr für dich dominant war. Verzichte darauf, es zu bewerten, sei neugierig, denn diese Frage wird später noch einmal mehr Sinn ergeben. Die Fragen bis hierhin waren eher problemorientiert, eher herausforderungsorientiert, eher ein bisschen zum Durchschnaufen. Nun folgen ein paar andere Fragen, die den vorangegangenen Fragen noch einmal etwas mehr Sinn bzw. Leichtigkeit verleihen.

Welche Ressourcen wurden in dir mobilisiert in diesem Jahr?

Welche Ressourcen, welche Kraftquellen wurden in dir mobilisiert durch die Herausforderungen dieses Jahres? Glücklicherweise ist es auch eine Veranlagung in unserer menschlichen Natur, dass wir versuchen, aus schwierigen Problemlagen, kniffligen Herausforderungen, das Beste zu machen. Das hat etwas mit dem Überlebenswillen in uns zu tun. Unser Innerstes, das durchaus dem Leben zutiefst verpflichtet ist und aus Herausforderungen immer bestrebt ist, das Beste zu machen, versucht immer kreative Lösungen zu finden. Dafür werden in unserem Inneren Ressourcen aktiviert. Vielleicht werden die zunächst unter Stress aktiviert, sodass sie sich nicht so gut anfühlen oder nicht in erster Linie stärkend und schön, aber es sind Ressourcen. Manchmal werden Fähigkeiten in uns aktiviert. Wir spüren, dass etwas in uns anspringt, das uns Halt, Struktur oder Ausrichtung gibt. Ich möchte dich gerne einladen nachzufühlen und zu reflektieren, welche Kräfte, welche Kraftquellen, welche Ressourcen in dir, wurden in diesem Jahr mobilisiert?

Welchen Menschen bist du dankbar in diesem Jahr?

Welche Menschen haben deinen Weg bereichert, dich unterstützt, dir vielleicht einen Impuls hier oder da gegeben, der dich unterstützt hat, dass es dir wieder besser geht? Vielleicht haben dir Menschen etwas geschenkt. Vielleicht auch nur ein Lächeln, in einem Moment, in dem du genau das gebraucht hast. Wenn du magst, notiere dir also genau, welchen Menschen du dankbar bist in diesem Jahr und natürlich lade ich dich herzlich ein, wenn du es möchtest, teile das diesen Menschen mit. Eine kleine Postkarte, eine kleine E-Mail, eine Nachricht über dein Handy, irgendeine kleine Aufmerksamkeit, in der du deine Dankbarkeit zum Ausdruck bringst, kann diesen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und dir nochmal das Herz erwärmen, weil du dich erinnerst und spürst, dass du nicht allein bist. Die nächste Frage ist eine große Frage und ähnlich wie die erste, in der ich dich fragte, was die größte Herausforderung war. Es ist eine Frage, bei der du vielleicht ein bisschen suchen musst. Sie lautet:

Was ist das größte Geschenk, das du aus diesem Jahr mitnimmst?

Mit einer solchen Frage richten wir uns innerlich aus, aus einem negativen, vielleicht herausfordernden, vielleicht negativen Geschehen, etwas Wertvolles zu schöpfen. Vielleicht magst du dir noch einmal die Folge zum posttraumatischen Wachstum anhören, in der ich viel darüber erzähle. Wenn du danach fragst, was das größte Geschenk war, das du in diesem Jahr für dich mitnehmen konntest, dann fragst du im Grunde auch nach dem Sinn des Geschehens. Indem du ein Geschenk benennen kannst, bekommt das Geschehene einen Sinn, bekommt es eine Bedeutung, die nicht nur herausfordernd oder belastend ist, sondern es bekommt Sinn. Natürlich kann es sowieso sein, dass du in diesem Jahr, auch wenn es kollektiv ein sehr herausforderndes Jahr war, viele Geschenke erhalten hast. Dann schreibe gerne all diese Geschenke auf und mach dir bewusst, was das für dich empfunden größte Geschenk war. Ich mag dich einladen nun einmal den Blick, den du bis eben noch nach hinten geworfen hast, einmal nach vorne zu werfen. Erlaube dir also, dir bewusst zu machen, dass du in ein paar Tagen, ein neues Jahr beginnen wirst und dass dieses neue Jahr, der Übergang in ein neues, frisches Jahr, möglicherweise für dich neue Gestaltungsmöglichkeiten beinhaltet.

Frage dich, in welcher Haltung möchtest du das neue Jahr gestalten?

Mit was für einer Haltung möchtest du dieses Jahr, das dann neu und frisch vor dir liegt, aus deinem Inneren schöpferisch gestalten? Deine innere Haltung hat einen enormen Einfluss darauf, wie du Dinge erleben wirst und wie du dich Herausforderungen gegenüberstellen kannst oder auch hingeben kannst. Deine innere Haltung ist etwas wie eine stabile Säule in deinem Inneren, wie ein Kompass in deinem Inneren. Auch hierzu gibt es eine Podcastfolge, die du, wenn du magst, einmal nach hören kannst. Wenn du dich also nach der inneren Haltung fragst, mit der du das neue Jahr gestalten möchtest, dann gibst du sozusagen ein "Priming" vor. Du bahnst etwas in deinem Gehirn und dein Inneres wird dieser Ausrichtung folgen. Ich spreche hier bewusst nicht davon, was für Ziele du vielleicht im kommenden Jahr erreichen möchtest. Ich spreche nicht davon, dich zu fragen, was du schaffen und was du leisten möchtest. Ich frage dich bewusst nach der Haltung, denn deine innere Haltung beinhaltet eine Absicht, ein Anliegen, eine Ausrichtung, die in deinem Inneren wirkt. Je klarer du dir deiner inneren Ausrichtung, also deiner inneren Haltung bist, desto zuverlässiger wird sie sich entwickeln und festigen und dann auch in herausfordernden Situationen für dich greifen.

Was darfst du jetzt tun und entscheiden, damit das gelingt?

Was darfst du jetzt tun oder entscheiden, damit du in einer Haltung, die dich unterstützt, das neue Jahr gestalten und hindurchgehen kannst? Mit dieser Frage möchte ich dich einladen, konkret zu werden und zu prüfen, was es braucht, damit du wirklich in diese Energie weitergehen kannst. Hier kann es sein, dass dir bewusst wird, dass du gewisse Entscheidungen treffen musst, um dir treu zu sein. Hier kann es sein, dass du spürst, dass du gewisse Dinge auf den Weg bringen musst, vielleicht gilt es, etwas loszulassen, vielleicht gilt es, etwas zu kommunizieren, dich einer Aufgabe zu stellen, vielleicht gilt es, auch in Entspannung zu gehen. Mit dieser Frage sei also eingeladen dich noch einmal ganz bewusst zu fragen: was darfst du für dich persönlich, verbindlich tun und entscheiden, damit es für dich persönlich ein Jahr wird, an dessen Ende du dir selbst im Spiegel in die Augen blicken kannst und sagen kannst: „Ich danke mir, dass ich mich so liebevoll, wohlwollend, treu und würdevoll durch dieses Jahr begleitet habe.“. So wünsche ich dir also mit diesen Fragen viel Freude und viel Inspiration.

Ich verneige mich vor dir

Zum Abschluss möchte ich noch einmal ein Wort an dich, an meine HörerInnenschaft richten, mit einem Anliegen, einem Bedürfnis, das mir am Herzen liegt. Ich möchte mich verneigen vor all jenen, die Traumatisierungen erlebt haben und die sich auf den Weg gemacht haben, sich selbst heilsam zu unterstützen. Ich arbeite seit vielen Jahren mit komplex traumatisierten Menschen, mit einfach traumatisierten Menschen, mit Menschen die große Herausforderungen auf ihren Lebenswegen zu meistern hatten und gegenwärtig haben. Vor allen Menschen mit kleinen, mit großen Herausforderungen und insbesondere vor denen mit Trauma in ihrer Biografie, möchte ich mich aufrichtig verneigen. Von euch habe ich am meisten gelernt. Ich lerne immer weiter, ich bilde mich stetig fort, ich bin ein wissenshungriger und verstehensdurstiger Mensch. Von niemandem habe ich so viel gelernt, wie von den Menschen, die sich mir wirklich anvertraut haben. Die mir trotz furchtbarer Erfahrungen mit Menschen Vertrauen geschenkt haben. Die mir eine Tür geöffnet haben, manchmal einen Spalt weit, manchmal ganz weit, um in ihr Innerstes zu blicken. In die Winkel ihrer Seele oder ihres Inneren, an die schon lange kein Licht mehr geschienen hat. Ich habe so viel gelernt, von den Menschen, die mir ihre Gefühle, ihr Herz, ihre Tränen gezeigt haben. Da ist etwas, für das ich keine Worte habe. Da ist etwas, was jenseits von Worten schwingt und wofür ich so zutiefst dankbar bin. Ich möchte gerne, dass jeder Mensch, der sich öffnet, weiß, dass er damit vielen anderen hilft. Das, was ich von einem Menschen gelernt habe, weil er sich geöffnet hat, konnte ich bei anderen Menschen hilfreich anwenden. Wir sind alle irgendwie zusammen in dieser Geschichte unterwegs. Wenn wir uns öffnen und wenn wir achtsam miteinander umgehen, dann passiert viel mehr als das, was wir sehen können. Dann passiert viel mehr als das, was wir uns vorstellen können. Es passiert viel mehr als das, was wir benennen können. Es ist wie die Magie des Lebens. Zu meiner Verneigung gehört auch ein Dank dafür, dass ich in dem Maße wie ich Schmerz gezeigt bekomme, von den Menschen, die sich mir anvertrauen, in dem Maße auch Licht gezeigt bekommen habe. Für mich ist es nicht trennbar. Wenn ich jemanden in seinem Schmerz sehen darf, dann sehe ich ihn in seinem Licht leuchten. Auch wenn sich dieser Mensch vielleicht in diesem Moment von Dunkelheit und Düsternis umgeben fühlt, ist für mich die Kraft spürbar, die in ihm wirkt und die ihn da hingeführt hat, heute mit mir dazusitzen. Ich wünsche mir für alle Menschen, die schwer tragen und die tief im Schmerz manchmal gefangen sind, dass sie jeden Tag mehr von ihrem Licht wahrnehmen, dass sie jeden Tag mehr ihrem eigenen Licht vertrauen können und es in ihre dunkleren inneren Welten strahlen lassen können, sodass es nach und nach heller wird. Ich verneige mich vor dem Mut, vor der Lebenskraft, ich verneige mich vor der Würde und der Schönheit in diesen Menschen. Ich verneige mich vor dir.

 

  1. Was war die für dich größte Herausforderung in diesem Jahr 2020?
  2. Was ist die größte Angst, der du begegnet bist?
  3. Welche alten Themen wurden in diesem Jahr in dir berührt?
  4. In welcher Haltung bist du diesen Herausforderungen begegnet?
  5. Welche Ressourcen wurden in dir mobilisiert in diesem Jahr?
  6. Welchen Menschen bist du dankbar in diesem Jahr?
  7. Was ist das größte Geschenk, das du aus diesem Jahr mitnimmst?
  8. Frage dich, in welcher Haltung möchtest du das neue Jahr gestalten?
  9. Was darfst du jetzt tun und entscheiden, damit das gelingt?
  10. Welche Qualität in dir hilft dir beim Gelingen?

Shownotes:  

 

 

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