#104 Wut, täterloyale Anteile und die eigenen Kinder

Transformations - Inspiration

In dieser Folge bewege ich, wie angekündigt, die offenen Fragen aus dem letzten Live-Webinar...

 

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In dieser Folge erfährst Du: 

  • dass unterdrückte Wut auch körperliche Symptome hervorrufen kann
  • warum wir Schutzmechanismen, auch wenn sie scheinbar blockieren, wohlwollend betrachten sollten
  • wie täterloyale Anteile Gefühle unterdrücken
  • was du tun kannst, wenn die eigenen Kinder dich triggern

 

In der letzten Podcastepisode hast du einen Ausschnitt aus meinem letzten Live-Webinar gehört, in dem es um das Thema unterdrückte Wut ging. Im Live-Webinar, das du, wie du vielleicht schon weißt, auf meiner Website kostenfrei nachschauen kannst, sind einige Fragen offengeblieben, von denen ich heute einen Teil beantworten möchte. Es wird in dieser Folge um spannende Themen gehen. Es geht um innere Anteile, die verhindern, dass Wut zum Ausdruck kommt. Hier weise ich auf eine wichtige Traumadynamik hin. Es geht um täterloyale Anteile. Es geht auch um körperliche Symptome, und es geht um die Angst, die eigenen Kinder zu schädigen mit übernommener oder nicht gelenkter und kanalisierter Wut. Ich habe es nicht geschafft, alle Fragen zu beantworten. Aber ich habe versucht, ein paar Cluster zu bilden, sodass ich hoffentlich viele interessante Antworten geben kann und möchte daher allen danken, die dabei waren und die Fragen gestellt haben.

Körperliche Symptome

Ich möchte mit einer Frage starten, die sich auf körperliche Symptome bezieht: „Ich habe seit einem Jahr Symptome, vor allem im Hals. Kloß, Atem- und Schluckprobleme. Ich habe gehört, es sei angestaute Trauer und/oder Wut. Ich habe schon so viele Themen bearbeitet aber die Symptome bleiben. Wie kann ich an die Ursache -angestaute Wut- herankommen, damit mein Körper mir diese Symptome nicht mehr schicken muss?“ Das ist eine sehr gute Frage und ich denke man könnte sie auch auf verschiedene andere intensive Gefühle und Emotionen übertragen. Wenn der Körper Symptome schickt, dann kann man vereinfacht zusammenfassen, dass er natürlich etwas sagen möchte. Wie die fragende Person hier auch schildert, scheint hinter den körperlichen Symptomen so etwas wie angestaute Trauer oder Wut zu stecken. Sie schreibt „ich habe gehört es sei…“. Das heißt, hier scheint noch nicht wirklich ein Kontakt zu dem Gefühl entstanden zu sein. Das ist immer ein bisschen schwierig, wenn wir eine Theorie hören, ein Angebot bekommen, wie wir Dinge sehen können aber nicht selbst den Zugang finden. Etwas darf uns ganz klar sein, was sehr hilfreich ist, um solchen Dingen auf die Spur zu kommen. Wir können generell davon ausgehen, dass in körperlichen Symptomen so etwas steckt wie eine nicht ausgedrückte, alte Überlebensenergie. Das ist eine Ur-Essenz von Trauma. Eine Traumafolge ist, dass die mobilisierte Energie, die in dem Moment oder in den Momenten aufgebracht wird, in denen das Trauma geschieht, nicht freigesetzt wird. Das hast du vielleicht auch schon gehört in einem meiner Podcasts. Häufig entstehen also Symptome, weil die Überspannung aus einem vorangegangenen, vielleicht ganz alten Geschehen noch nicht abfließen konnte. Manche Menschen sagen der Körper merkt sich diese Energie, andere sagen er speichert sie. Ich sage gerne, sie ist gehalten im Körper, wie eingefroren, manchmal wie abgekapselt. Manchmal dann eben in Symptomen spürbar. Hierzu kannst du viel nachhören in meiner Folge „Körper & Trauma“ und auch in der Podcastfolge in der es um chronische Erkrankungen und Trauma geht. (Links in den Shownotes)

Möglichkeiten Symptome zu befreien

In der Körpertraumatherapie geht man davon aus, dass man über das Symptom bzw. über den Körper einen Zugang finden kann zum Gefühl und der Emotion, oder besser gesagt der gehaltenen, noch nicht wieder befreiten Ladung. Das wäre auch hier vielleicht ein Ansatz für die Frage „Wie kann ich an die Ursache angestauter Wut herankommen, damit mein Körper mir diese Symptome nicht mehr schicken muss?“. Ich glaube in diesen Fällen brauchen wir eine sehr behutsame und achtsame Hinwendung. Diese kann sowohl über innere Anteilearbeit geschehen, als auch über körpertherapeutische Ansätze. Wunderbar ist natürlich eine Kombination. Wenn man sich also selbst hinwenden mag, um so ein Symptom zu befreien, ist es hilfreich, eine Verbindung herzustellen zwischen dem Anteil, der das Symptom trägt und dem Körpergefühl als solches, was wie eine Pforte zur ursprünglichen Energie führen kann. Ich rate hier wie immer zu einer Begleitung von einem fachkompetenten Menschen, damit man nicht in die Situation kommt, sich zu überfordern und damit man eine positive Erfahrung machen kann mit dem Gefühl, der Energie, der Intensität, die hinter einem solchen Symptom warten. Die Essenz jedoch ist Verbindung herzustellen zu dem, zu dem man Verbindung verloren hat und was sich über ein Symptom meldet. Wir brauchen sozusagen eine Verbindung über unser bewusstes Gewahrsein zu dem Anteil oder der Energie in unserem Körper, in unserem Inneren, die das Symptom aufbringt. Wenn wir körperliche Symptome haben, dann ist oft die Ursache für diese Symptome eine dissoziierte, nicht integrierte Energie in unserem „Psyche-Seele-Körper-Geist-System“. Ich hoffe, dass ich damit ein bisschen Anstoß geben kann, wie man sich sich selbst zuwenden kann. Ich hoffe, dass auch die genannten Podcastfolgen dazu hilfreich sind.

Täterloyale Anteile

Nun möchte ich mich einem komplexen Thema zuwenden. Hier geht es um innere Anteile, die gewisse Heilungsanliegen ein klein wenig erschweren. Auch hier lese ich erst einmal drei verschieden Fragen vor, die alle in diese Richtung gehen. Ich mag dich einladen beim Lauschen wahrzunehmen, was deine Assoziationen sind, was deine Ideen sind und was vielleicht deine Antworten auf diese Fragen wären...

...wenn du mehr erfahren möchtest, Lausche meinem Podcast auf YouTube, Spotify oder iTunes.

Shownotes:

 

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