#69 Wie erleuchtet Du bist, merkst Du, wenn Du Deine Familie triffst

Transformations - Inspiration

Nirgendwo anders zeigen sich innere Diskrepanzen deutlicher als im Zusammensein mit der Familie, mit Familienmitgliedern oder im Familiensystem...

Ich wünsche Dir viel Freude beim Lauschen und/oder Lesen!

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Familiensysteme und innere Diskrepanzen

Es gibt diesen Spruch

„Wenn du denkst, du seist erleuchtet, dann verbringe eine Woche mit deiner Familie.“

Als ich den zum ersten Mal gehört habe, musste ich wirklich schallend lachen. Ich dachte, das ist so wahr, dass es schon wieder phänomenal ist! In meiner Praxis ist die Zeit vor Weihnachten, die übrigens schon ungefähr im Oktober beginnt, ziemlich reich gefüllt mit dem Thema Weihnachten und Familie. Da kommen dann solche Fragen auf: „wie soll es gehen, diese Familie zu sehen? Soll ich überhaupt hingehen? Wenn ja, wie lange soll ich hingehen?“. Natürlich birgt das Familienfeld, gerade an Weihnachten, eine ganze Menge Zündstoff für Konflikte, und zwar im Äußeren, wie auch im Inneren. Das bewegt mich jedes Jahr wieder. Denn ich begleite Menschen das ganze Jahr über und in diesem Jahresverlauf ist es häufig so, dass meine Klienten/Klientinnen eine gute Verbindung zu sich aufbauen, Trigger abbauen, sich nach ihren Wünschen entwickeln, Fortschritte machen, Dinge an sich entdecken, ihre Wahrhaftigkeit vertiefen und all diese schönen Dinge. Manchmal in harter Arbeit, manchmal in leichterem Fluss. Wenn es dann auf Weihnachten zugeht, dann fängt das bei manchen Menschen an zu bröckeln. Das beobachte ich seit Jahren mit einem staunenden Auge und seit einiger Zeit auch mit einem kompetent- professionellen. Ich habe mir meine Gedanken dazu gemacht und auch vielleicht das ein oder andere hilfreiche entdeckt.

Bewusstsein für das Thema hinter dem Thema

Auch in diesem Feld ist es wichtig zu verstehen, was hinter dem, was wir sehen, was im außen sichtbar wird, passiert. Was sozusagen hinter dem Problem, was sich zeigt, für ein Thema steht. Das Thema hinter dem Thema - und was für eine Dynamik sich im Inneren dahinter verbirgt. Dieses Verständnis ist im Grunde eine andere Umschreibung für Bewusstsein. Es ist so wichtig, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was unter der Oberfläche geschieht, was unbewusst geschieht, um darauf Einfluss nehmen zu können und um wieder in das Gefühl von Wirksamkeit und Selbstbestimmung zu kommen. Auch, um in das Gefühl von Zufriedenheit oder Frieden mit sich selbst kommen zu können. Denn es ist ausgesprochen unangenehm und manchmal richtiggehend verstörend, wenn man ein paar Tage, zum Beispiel mit der Familie verbringt und dann das Gefühl hat, man ist um Monate, vielleicht sogar um Jahre zurückgeworfen in seiner persönlichen Entwicklung, seiner inneren Festigkeit oder Souveränität. Bevor ich auf die Hintergründe eingehe, möchte ich dir ein paar Beispiele nennen. Vielleicht kennst du es ja schon von dir selbst und kannst deswegen sofort etwas damit anfangen, was ich sage. Vielleicht beobachtest du das eher bei anderen Menschen. Mir sind drei Beispiele eingefallen, als ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, die mich einstmals ziemlich erstaunt haben.

Verhaltensmuster und innere Anteile

Eine Situation erlebte ich in einer Fortbildung. Ich habe eine 2-jähirge Ausbildung zur systemischen Aufstellungsleitung gemacht. Das waren mehrere Wochenenden und eine Woche am Stück. Man lernt sich in so einer Ausbildung ziemlich gut kennen. Die TeilnehmerInnen kommen sich nah und man erfährt viel voneinander. Man bekommt sehr stark ein Gefühl für den anderen. Ganz anders, als man das vielleicht in einem anderen Kontext bekommt, wenn man sich auf „normalem Wege“ kennenlernt. Wir hatten ein Ausbildungsmodul und waren in einer Übung in einer Kleingruppe. Eine Teilnehmerin, eine der besonders stark wirkenden, souveränen Frauen, wurde in der Pause von ihrer Mutter angerufen. Wir saßen schon wieder zur Übung zusammen während sie, wegen des Telefonats, etwas später hereinkam. Es war unfassbar zu sehen, wie sich diese Frau verändert hatte, durch das Telefonat. Sie hatte eine andere Körperhaltung und eine andere Stimmlage. Es kam mir fast vor, als hätte ich eine andere Person vor mir. Sie machte es dann auch zum Thema und wir konnten es reflektieren, was sehr spannend war. Das war das erste Mal, dass mir wirklich bewusst wurde, wie schnell Familie innere Anteile triggern kann. Wie sehr Familienmitglieder unter Umständen, innere Verhaltensmuster oder innere Anteile hervorholen können, die dann erstmal Aufmerksamkeit brauchen. Das zweite Beispiel betrifft eine Teilnehmerin, die in einer Ausbildung bei mir teilgenommen hatte. In der therapeutischen Coaching Ausbildung, die ich seit einigen Jahren anbiete. Eine sehr fröhliche, aufgeweckte und sehr reflektierte Frau. Ende 40, Mutter dreier Kinder, die ein schönes Selbstbewusstsein, eine schöne Bewusstheit ausstrahlte und die auch in der Gruppe eine Rolle innehatte, einfach irgendwie gut zu tun und andere zu stärken. Diese Teilnehmerin kam an einem Sonntagnachmittag, ungefähr eineinhalb Stunden vor Ende des Seminarwochenendes zu mir, in einer Körperhaltung, die wie ein Schuldeingeständnis oder in Erwartung einer Strafe war. Sie kam zu mir, um mir sozusagen zu gestehen, dass sie jetzt früher gehen müsse, weil ihre Mutter an diesem Wochenende Geburtstag habe und sie zum Essen erwartet würde. Mich hat das in diesem Moment so berührt, diese so strahlende, so selbstbewusste Frau, in dieser „Verkrumpeltheit“ zu sehen. Sie war wie eingeklappt, wie zusammengefaltet und hatte einen unterwürfigen Ausdruck in ihrem Gesicht. So als müsse sie bei mir um Erlaubnis bitten. Das auch im Kontext mit dem Thema ihrer Mutter, die eine Erwartung an sie hatte. Ich habe ihr das dann, freundlich und zugewandt, zurückgespiegelt und sie darauf aufmerksam gemacht, sie gefragt wie es ihr gerade ginge. Sie konnte reflektieren, dass sie in diesem Zusammenhang ihre gesamte Souveränität und ihr Strahlen einfach einbüßt. Das war auch ein Beispiel, was mich sehr beeindruckt hat. Derlei habe ich noch viele Beispiele. Ein drittes Beispiel werde ich dir später noch erzählen. Vielleicht zeigen diese zwei Beispiele schon das, worauf ich hinweisen will. Sehr reflektierte Menschen, sehr bewusste Menschen, Menschen, die auf einem Bewusstseinsweg sind, erleben es häufig, dass sie im Familienkontext unreflektiert handeln. Dass sie impulsiv werden, dass sie in den Rückzug gehen. Dass sie sich auf eine Art und Weise verhalten, die musterhaft ist und die sie nicht leben wollen. Sie erleben sich oft im Familienkontext in einem Reaktionsmuster, das Leid erzeugt. Eine Klientin sagte mir letzte Woche „Ich habe mich wieder breitschlagen lassen, 3 Tage bei meinen Eltern zu sein. Obwohl ich weiß, dass ich nach anderthalb Tage einknicke und es mir wieder schlecht geht.“. Ich rede hier selbstverständlich von Familienkontexten, in denen noch Belastungen schwingen. Ich wünsche dir als ZuhörerIn von Herzen, dass dich das nicht selbst betrifft. Vielleicht ist dieses Thema oder diese Betrachtung trotzdem für dich interessant, weil du es u.U. beobachten kannst oder weil das im Grunde für alle Beziehungskontexte gilt, für all die Beziehungen, in denen wir merken, wir werden irgendwie getriggert und reagieren dadurch anders als wir uns wohlfühlen würden.

Die Trigger im Familiensystem

Es liegt im Grunde auf der Hand: es gibt Trigger im Familiensystem. Meistens alte Trigger, die alte Muster hervorrufen. Diese Trigger haben ganz oft etwas damit zu tun, dass wir Menschen, Du & Ich, ein Selbstbild von uns haben, was sich entwickelt. Also du bist heute jemand anderes als du mit 3, mit 5, mit 15, mit 23, 27 usw. gewesen bist. Du bist heute nicht nur innerlich jemand anderes, sondern du hast auch ein anderes Selbstbild von dir. Häufig ist es so, dass Familienmitglieder ein Bild von dir haben, das deinem aktuellen Selbstbild nicht entspricht. Oft haben sie oder auch langjährige Freunde oder PartnerInnen ein Bild von dir, das dem entspricht, z.B. als sie dich kennengelernt haben; oder im Familiensystem, das dem entspricht, was du die längste Zeit abgegeben hast als Bild, während du noch in der Familie gelebt hast. Also in der Regel, welches dir als Kind und als Jugendlicher, vielleicht als pubertierender und sich abnabelnder Mensch entspricht. Oft ist das so, dass also die Familie von den Kindern ein Bild hat, das nicht dem aktuellen Bild der Person entspricht, das nicht ihrem Innenleben entspricht. Und genauso umgekehrt, auch Kinder haben häufig im Erwachsenenleben noch ein Bild von ihren Eltern, das ihnen als Eltern von damals entspricht. Wenn jemand ein Selbstbild von dir hat, das nicht deinem heutigen Sein entspricht, dann ist die Folge die, dass du dich nie wirklich gesehen fühlst. Dass diese Menschen von dir Reaktionen erwarten, die du vielleicht gar nicht mehr leben würdest, wenn sie sie nicht von dir erwarten würden. Dass Menschen sozusagen ihr altes Bild von dir auf dich projizieren. Dadurch wirst du in alte Rollen und alte Muster „gepresst“ oder sehr stark dazu eingeladen. Wenn das dann vielleicht ein Familiensystem ist, in dem das mehrere Menschen tun, dann kann das ganz schön viel Kraft haben.

Unerfüllte Bedürfnisse und Wünsche

Das ergibt dann solche Situationen, in denen man grantig wird, in denen man als innere Reaktion Wut spürt, man sich nicht gesehen, nicht verstanden fühlt. In denen sich das Gefühl von Nähe oder wirklichem Austausch einfach nicht einstellt. Etwas passiert aber auch noch eine Etage tiefer. Sozusagen noch tiefer im Unterbewusstsein und noch mehr an der eigenen Wahrnehmung vorbei. Da komme ich zu dem Wesentlichen, was ich gerne zeigen möchte. Ich möchte das anhand von Anteilen darstellen. Es gibt vermutlich in jedem Menschen in unterschiedlichem Maße, so etwas wie unerfüllte alte Bedürfnisse. Zum Beispiel das Bedürfnis, geliebt zu werden und wie eben schon beschrieben, gesehen zu werden. Das Bedürfnis nach Anerkennung, nach verstanden werden, nach Schutz. Wenn diese Bedürfnisse in der Kindheit nicht ausreichend erfüllt wurden, dann entwickeln sich aus diesen unerfüllten Bedürfnissen auch unerfüllte Wünsche. Wünsche, die Anteile, die innerlich noch präsent sind, quasi noch tragen. Nehmen wir mal an es gibt innere Kind Anteile, die noch das Gefühl des unerfüllten Bedürfnisses in sich tragen. Diese inneren Kind Anteile werden vielleicht im Alltagsleben nur selten berührt oder in einer Art und Weise berührt, die sich ganz gut regulieren oder auch reflektieren lässt. Im Familienkontext ist das etwas anders. Dort werden sie unter Umständen direkt von den Personen getriggert, die sie damals nicht erfüllt haben. Das ist also für die inneren Kind Anteile eine direkte Konfrontation mit dem „Objekt der Sehnsucht“. Mit dem/den Menschen, an den/die sich eine noch nicht erfüllte Bedürfnisenergie richtet. Hier ist es wichtig sich zu fragen, welche Wünsche haben deine inneren (Kind) Anteile innerhalb der Familie und an wen richten die sich?

Die Suche nach der Bedürfniserfüllung im Außen

Hier mag ich dir das dritte Beispiel nennen. Ich hatte eine Klientin, die sich jahrelang in einer toxischen Beziehung befand, mit einem wirklich hochnarzisstischen Mann. Diese Klientin war dabei, sich aus der Beziehung zu lösen. Sie hatte das Ziel, sich aus der Beziehung zu lösen, aber sie konnte es noch nicht. Das ist in solchen Kontexten auch ein großer, tiefgehender Prozess. Dennoch hatte sie die klare Absicht, sich trennen zu wollen und sie stellte die Frage in unserer therapeutischen Arbeit, wieso es eigentlich so schwer ist, sich zu trennen. Kurz vor unserer Sitzung hatte sie die Situation erlebt, dass sie die Trennung ausgesprochen hatte, in voller Absicht, mit klarem Bewusstsein. Noch während sie es aussprach, merkte sie, dass sie es nicht durchziehen würde. Dass sie in diesem Moment schon einknickte. Sie beschrieb das sehr gut, dass eine unbeschreibliche und vorher nicht spürbare Panik in ihr aufkam und die Angst vorm Alleinsein sie direkt wieder in die Knie zwang und die Trennung, die gerade ausgesprochen war, sozusagen wieder aufgehoben wurde. Sie war geschockt und überwältigt davon und stellte deshalb diese Frage. Wir machten daraufhin eine Figurenaufstellung. In dieser Aufstellung stellte sich heraus, dass die inneren Kind Anteile meiner Klientin, die von ihrer toxischen Mutter schwer vernachlässigt wurden, sich mit voller Kraft auf den Partner ausgerichtet hatten. Bildlich sah das in der Aufstellung so aus, dass wir mehrere kleine Kindfiguren dastehen hatten, die in dem Moment, in dem sich meine Klientin von dem Mann abwandte, zu ihm gingen. Also räumlich eine Bewegung zu ihm vollzogen. Das war ein bildlicher Ausdruck von der Panik, die sie in sich trug. Wenn sie sich abwendete, gingen die inneren Kind Anteile in eine Aktion, sich wieder zu binden. Denn die inneren Kind Anteile wollten alles dafür tun, dass sie nicht allein sind. Alleinsein war für diese inneren Kinder das schlimmste was es gab auf der Welt. Im weiteren Verlauf der Aufstellung konnten wir dann sehen, dass diese inneren Kind Anteile ursprünglich eben auf die Mutter so ausgerichtet waren. Also durch ihre unerfüllten, vernachlässigten, inneren Kind Anteile hatte meine Klientin eine klare Adresse im Außen für ihre Bedürfnisse. Es gab für diese inneren Kinder nicht die Möglichkeit sich woanders hinzuwenden als zur Mutter oder zum Partner. Das klingt jetzt vielleicht krass, aber ich kann dir versichern, damit ist meine Klientin nicht allein. Solche Phänomene betreffen viele Menschen und viele von uns, vielleicht nicht in der Stärke aber doch anteilig. Denn das, was in uns bedürftig ist, richtet sich in der Regel automatisch, lange Zeit immer noch dorthin wo es die Erfüllung der Bedürfnisse erwartet hatte.

Was hilft…

…um eigene innere Anteile aus der Außenorientierung in eine Ruhe und einen Frieden zu bringen? Die Außenorientierung macht triggerbar. Neben dem, was ich vorher nannte, sind es besonders die versehrten inneren Kind Anteile, die uns sehr triggerbar machen. Die vor allem im Familiensystem für alte, unerfüllte Gefühle, nach Erfüllung streben. Die Lösung ist nicht nur eine Entscheidung oder durch die Erkenntnis geschehen, sondern wie immer in so tiefen Themen, ein Prozess der Heilung.
Die Lösung ist die, ganz einfach gesagt, dass für die inneren Anteile die Adresse stimmen muss. Es braucht eine Adresse, wo die Bedürfnisse erfüllt werden können. Natürlich, das denkst du dir wahrscheinlich schon, kann diese Adresse nur bei dir sein. Deine inneren Anteile brauchen dich als optimale Adresse für Bedürfnis- und Wunscherfüllung. Deine inneren, versehrten Anteile brauchen dich als die Person, die sie liebt, die sie annimmt, von der sie gesehen werden, von der sie Anerkennung und Schutz erhalten. Deine inneren Anteile brauchen dich als die Hauptadresse. Vielleicht können sie auch mal von jemand anderem etwas nettes empfangen aber nicht aus dem Grund, dass sie bei dir nichts kriegen. Das wäre eine dauerhafte Reinszenierung, ein dauerhaftes Aufrechterhalten einer Situation, die längst vorbei ist. 

Ich hoffe, das wird klar in der Einfachheit des Prinzips. Während es auch klar sein darf, dass das ein Prozess ein Selbstliebe-, ein Selbsterkenntnis-, ein Persönlichkeitsentwicklungs- und Heilungsprozess ist, der Zeit und Raum beanspruchen darf. Wenn du dir dahingehend etwas gutes Tun möchtest, dann wende dich mal wieder nach Innen.

Stelle dir diese wichtigen Fragen:

  • Welche Wünsche haben meine inneren Anteile?
  • Was für unerwünschte, unerfüllte Wünsche trage ich noch in mir, in Form meiner Anteile?
  • Und an wen richten sie sich?
  • Wohin fließt immer noch Aufmerksamkeit?
  • Wohin richtet sich immer noch Sehnsucht?

Um dann deinen Anteilen, vielleicht in einer Meditation, in einer Hinwendung, in einer inneren Arbeit, beizubringen und glaubhaft zu vermitteln, dass du die Person bist, die ihnen diese Wünsche jetzt erfüllt. Mir ist bewusst, dass du nicht die Liebe deiner Mutter, oder die Fürsorge, oder die Präsenz deines Vaters für innere Kind Anteile ersetzen kannst. Das geht nicht. Aber du kannst den Raum zur Verfügung stellen, dass dieses unerfüllte Bedürfnis da sein darf ohne Drang nach außen. Du kannst dir in diesem Raum, deine Liebe, deine Präsenz, deine Fürsorglichkeit, die nährt und die auch ein Stück satt machen kann, entgegenbringen, sodass der Mangel, der bestehen bleibt, sich nicht mehr wie ein Leid anfühlen muss, sondern wie ein dazugehöriges Element deiner Biografie, deines Innenlebens, deiner Persönlichkeit. Dann muss der Mangel kein Schmerz mehr sein. Er kann gehüllt sein in deine Liebe, in deine Selbstanerkennung, in den Halt, den du dir gibst.  

Ich hoffe, ich kann dich damit einladen dich dir zuzuwenden, anders zu reflektieren und damit vielleicht auch ein bisschen anders in die Feiertage, in das Familienfest oder wohin auch immer zu gehen. Deine inneren Anteile gut einzupacken und ihnen im Vorfeld zu sagen, sie brauchen sich nicht an „die da draußen“ zu wenden sondern an dich! Dann kann vielleicht eine neue Erfahrung entstehen. Dann kannst du vielleicht eine andere Art der Begegnung erfahren. Und vielleicht deine Familienangehörigen mit anderen Augen sehen. Oder dich besser abgrenzen. In diesem Sinne wünsche ich dir gute, wohltuende Erfahrungen, viel Inspiration im Innen und im Außen und einfach eine liebevolle Zeit in diesen Feiertagen und natürlich darüber hinaus. 

In dieser Folge erfährst Du: 

  • wieso das Familiensystem so sehr alte Muster triggert
  • was Selbstbilder damit zu tun haben
  • wieso Deine Inneren Anteile eine klare Adresse brauchen
  • wie Du mit Deinen Inneren Anteilen umgehen kannst, um Trigger abzubauen

 

Shownotes:

 

 

 

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