Kreative Transformation

Verena König - Heilpraktikerin für Psychotherapie

Praxis für Systemische Therapie und Beratung

Traumatherapie

Einzel- und Paarberatung, Seminare und Fortbildungen

 

Traumatherapie

Traumatherapie

Seit ich mich im Bereich der Psychotraumatologie und Traumatherapie begonnen habe fortzubilden, sind mir unzählige Lichter aufgegangen, die mein Verständnis von Psychotherapie und den Blick auf den Menschen als feinfühliges, körperliches Wesen, ergänzt und vervollständigt haben.

Traumata sind Ereignisse, die jeden Menschen zu jeder Zeit seines Lebens auf unterschiedlichste Weise widerfahren können.

Dazu gehört vieles, vom sogenannten Monotrauma (einem einzeln auftretenden traumatischen Erlebnis, wie beispielsweise einem schweren Autounfall, einer Vergewaltigung, einem Raubüberfall) über Polytraumata (also im Laufe eines Lebens gehäuft auftretende, traumatisierende Ereignisse verschiedener Art, wie schwere Krankheiten, intensivmedizinische Eingriffe, Verluste geliebter Menschen oder sozialer Sicherheit) bis hin zu sequenziellen Traumatisierungen, die über einen längeren Zeitraum fortwährend stattgefunden haben (wie beispielsweise sexuelle Gewalt innerhalb der Familie, das Aufwachsen in einem gewaltsamen Umfeld mit Vernachlässigung, das Aufwachsen in verschiedenen Kontexten ohne verlässliche Bindungspersonen, sowie das Leben in zerstörerischen Beziehungen) und darüber hinaus noch unzähliges mehr.

Ein Ereignis, das eine traumatisierende Wirkung auf einen Menschen hat, ist dadurch gekennzeichnet, dass die alltäglichen Bewältigungsstrategien der Psyche zu seiner Verarbeitung nicht ausreichend sind.

Der Mensch ist auf allen Ebenen seines Seins vom Ausmaß dieses Erlebens überfordert. Dies führt auf tiefen Ebenen des Seins, auf der Ebene der Identität, auf den Ebenen des Körpers und auf der Ebene der gefühlten Integrität der Persönlichkeit zu unter Umständen schweren Folgen.

Oftmals sind diese Folgen nicht offensichtlich mit einem Trauma assoziiert, weil es schon lange zurückliegt und „gut zugedeckt“ und oft nicht erinnerbar auf unterbewussten Ebenen wirkt.

Dann wird der Mensch geplagt von Symptomen aller Art (körperlich, emotional, auf Beziehungsebenen, auf der Ebene des Selbstwertes usw.), die schwer oder gar nicht einzuordnen sind, und daher oft keine adäquate und hilfreiche Zuwendung erfahren.

Dazu können unter vielem Anderen Symptome gehören wie:

  • Ängste
  • Panikattacken
  • Chronische Verspannungen
  • jedwede körperliche Symptome ohne organische Ursachen (Psychosomatisch)
  • Schlafstörungen
  • Depressionen
  • Bindungsstörungen
  • Süchte
  • Zwänge
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Stimmungsschwankungen
  • Emotionale Taubheit
  • Phobien
  • Emotionale Instabilität
  • und vieles anderes mehr.....

Kurz gesagt heißt das, dass hinter vielen Symptomen und Verhaltensmustern, die unser Gemüt belasten, unsere Lebensqualität schmälern, uns immer ein Stück neben unserem eigenen Glück fühlen lassen, Traumatisierungen verborgen sein können. Das bedeutet auch, dass mit der angemessenen Behandlung bzw. Zuwendung, nachhaltig Symptome verstanden und gelöst werden können.

Gleichermaßen steigt das Bewusstsein über die eigene innere Struktur, die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen, und über die ureigene Art der Seele, mit Erlebtem umzugehen.

Eine Wirkung dieser Arbeit, die trägt und Mut macht, ist die spürbare Erfahrung, das eigene Leben wieder selbst in der Hand haben zu können, sich selbst viel näher und vertrauter zu sein, mehr und kraftvoller den eigenen Platz im Leben einnehmen zu können und sich auf einem stimmigen Weg mit sich selbst wahr zu nehmen. Sich traumtherapeutisch auf den Weg zu machen, bedeutet gewissermaßen eine Vernetzung verschiedener Disziplinen in einer hoch achtsamen und behutsamen Weise wirksam zu kombinieren.

Die neuesten Erkenntnisse aus der Neurobiologie haben in den vergangenen Jahren die traumatherapeutischen Ansätze enorm untermauert und weiterentwickelt und dazu geführt, dass dieses Thema immer mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung erfährt. Nach heutigem Wissensstand ist es von großer Bedeutung, auf allen Ebenen eines menschlichen „Systems“ heilsame Impulse anzubieten. Denn sowohl die Psyche, als auch der Körper brauchen Entlastung nach traumatischen Erfahrungen.

Ich freue mich von Herzen, in den vergangenen Jahren sehr viel in diesem spannenden und faszinierenden Bereich gelernt zu haben und weitergeben zu dürfen.

Meine Traumatherapeutischen Ausbildungen bezogen und beziehen sich auf folgende Bereiche und Methoden:

  • Psychotraumatologie und Traumatherapie nach dem KREST Modell (Dr. Lutz U. Besser)
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Somatic Experiencing nach Peter Levine (Verschiedene Themenseminare)
  • Peri- und Pränatale Traumata (Dr. R. Selvam)
  • Trauma Touch (Körpertherapie nach Kathy Kain)
  • Bindungspsychotherapie (Dr. K.H. Brisch)
  • Spezielle Behandlungsansätze zur Therapie bei organisierter Ausbeutung, Sadismus und ritueller Gewalt (Michaela Huber)

Ich freue mich, Menschen in zutiefst achtsamer, behutsamer und vertrauensvoller Atmosphäre und Verbundenheit, auf ihrem Weg zur Heilung von Traumatisierungen und deren Folgen, begleiten zu dürfen!